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Entsafter & Saftpressen

February7

Entsafter dienen bereits seit langer Zeit dazu, den Saft aus Früchten, Gemüse-Sorten oder Gräsern zu pressen. Die meisten Entsafter sind heutzutage mechanisch.
Auf diese Weise lassen sich schnell und einfach gesunde, vitaminreiche Getränke herstellen.

Besonders häufig findet man die mechanischen Entsafter im Gastronomie- und Industrie-Bereich, während man im privaten Bereich oftmals noch die Entsafter findet, die „von Hand“ zu bedienen sind.

Insgesamt gibt es zur Zeit 5 verschiedene Entsafter. Der beliebteste ist darunter seit langer Zeit die einfache Zitruspresse. Der Name der Zitruspresse ist dadurch entstanden, dass die Presse hauptsächlich für Früchte mit harter Schale entwickelt wurde. Das entsaften der Frucht ist dabei schnell erledigt. Die Presse hat einen Kegel der nach oben zeigt und scharfe „Rippen“ beinhaltet. Darauf wird dann die halbierte Frucht gedrückt und gleichzeitig gedreht. Der nun ausgedrückte Saft kann direkt verwendet werden. Allerdings ist das Auspressen mit Kraftaufwand verbunden.

Ein großer Vorteil bei dieser Saftpresse ist jedoch, dass man sehr viel Fruchtsaft erzeugen kann. Andernseits kann man nur Zitrusfrüchte (Orangen, Zitronen) pressen.

Hauptsächlich für den größeren Privat-Bereich oder für den Bar-Bereich wurde der Dampfentsafter entwickelt.
Er verarbeitet mittelgroße Obstmengen und ist daher weder für ein Glas Apfelsaft, noch für eine LKW-Ladung geeignet. Dieser Entsafter ist, gemessen an seiner Leistung, relativ Preisgünstig und wird auf einem Herd betrieben, sofern es nicht ein eigenes Heizelement hat.

Der Dampfentsafter wird entweder aus Aluminium, Edelstahl oder emaillierter Stahl hergestellt. Während man in den unteren Topf genügend Leitungswasser gibt, dass für den Dampf benötigt wird, befindet sich im oberen Teil ein Auffangbehälter. In den Auffangbehälter wird zudem der Fruchtkorb eingesetzt und zahlreiche Löcher hat. Natürlich hat der Auffangbehälter zu guter Letzt noch einen Deckel.

Der Dampfentsafter ist nicht für alle Obstsorten geeignet. Jedoch für Apfel-, Birnensaft und für Beerenobst. Äpfel und Birnen sind zu reinigen und zu Vierteln.
Der Saft eignet sich sowohl zum trinken als auch zur Herstellung von Gelee.

Bei einer geringen Vorbereitungszeit erzielt man mit dem Dampfentsafter einen hohen Anteil an Fruchtsaft. Je nach Obst werden diese mit Kerne und Stielen in den Entsafter geworfen.
Der Saft ist lange haltbar und vitaminreich. Das Vitamin C ist, sofern keine Luft daran gelangt, hitzebeständig.
Durch das direkte Abfüllen und Erkalten des Saftes entsteht in den Flaschen nach dem Entsaften ein Vakuum, das viele Vitamine „garantiert“.
Der Nachteil ist jedoch, dass diese Prozedur sehr zeitaufwändig ist und hierdurch hohe Stromkosten entstehen.
Auch die Unfallgefahr ist bei nicht ordnungsgemäßem Umgang nicht zu unterschätzen.

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